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Hier könnt ihr euch meine Lieder anhören und sehen, wie ich diese spiele. Das ist natürlich kein Vergleich mit einer Live-Performance, aber macht vielleicht Lust, ein Konzert von mir zu besuchen – oder sogar zu organisieren?

Ich möchte dringend empfehlen, die Lieder mit guten Boxen oder Kopfhörer zu hören!

14. Juli 2021 (Esu ene Daach)

August 2021 – mein aktuelles Lied: Die sintflutartige Flut in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat nicht nur in der Region und in meiner Heimatstadt Euskirchen schwerste Schäden angerichtet sondern auch ihre Spuren in unser aller Denken und Fühlen hinterlassen, die wir das erlebt haben. Ich hoffe, dass die Flut nun auch Spuren im Handeln hinterlässt, davon mein neues Lied. Den Text habe ich auf Fahrradtour durch Nordfrankreich ca. 3 Wochen nach der Flut geschrieben, im Anschluss die Musik. Aufnahme von Oktober 2021 – das Stück fällt mir nicht leicht zu performen. Oder ich bin zu schlecht für meine eigenen Stücke.

Leuchteoore

Juni 2021: Ein Lied aus diesem Sommer – vor der Flut… (die muskalische Verarbeitung der Flut folgt noch)
Ein Leed über das Leben mit Kindern. Warum wir das alles tun. Was unser Leben reich macht.
Ein Lied, geschrieben auf besonderen Wunsch: „Papa, schreib doch mal ein schönes Lied!“ – ok, erledigt.
Ein Lied, gewidmet unseren Kindern und Enkeln: So schön, dass es euch gibt!
Vielleicht notwendige Erläuterungen: Der Titel „Leuchteoore“ heißt auf hochdeutsch Leuchteaugen: Augen, die man einfach im Dunkeln anschalten kann und dann braucht niemand mehr Angst zu haben. In der zweiten Strophe werden ein paar Essen erwähnt, die in unserer Familie sehr beliebt waren (und bei kleinen Kindern die Essmotivation erhöhen): Gesichterpizza: kleine Pizzen, so belegt, dass ein fröhliches Gesicht drauf ist Streifenbrot: auf einem Brot 1 cm breite Streifen mit allen verfügbaren süßen Aufstrichen anbringen Paletten: (ungebackene) Aufbackbaguette, aufgeschnitten, mit Salami, Schinken oder Thunfisch, Tomaten, Zwiebeln und Käse belegt, dann überbacken. Dazu Ketchup oder Texicana Salsa – ein Lieblingsessen, wenn man abends einen Seelentröster braucht.

Mir han nur ons

Ostersonntag 2021: Wir nennen uns „Christen“, weil wir an die Auferstehung des Jesus aus Nazareth glauben. Dieser Oster-Glaube beinhaltet zugleich den vorbehaltlosen Glauben an den Menschen Jesus mit seiner Botschaft, den wir als den Christus, den Gesalbten Gottes bezeichnen. Dieser vorbehaltlose Glaube ist eine Gewissheit, dass uns vor 2000 Jahren ein Mensch tätig vorgelebt hat, wie gutes Leben gelingen kann, was dafür die Voraussetzung ist, dass es nicht um die eigene Bequemlichkeit sondern genau die vorbehaltlose Zuwendung zu JEDEM andern Menschen geht. Nicht das Ich steht im Zentrum dieses Glaubens sondern das Wir. Das Abendland, Europa verliert den Anspruch, sich christlich nennen zu dürfen, wenn keine konsequente Orientierung an der annehmenden, friedfertigen, liebenden, Friedenschaffenden Botschaft Jesu erfolgt.

Öskerche, Heimatstädtche – fein?

))

Weihnachtsferien 2020/21: Eine Liebeserklärung (?) an das kleine Städtchen, in dem ich aufgewachsen bin und lebe.
Wie Satire allgemein: scheinbar nicht so ernst gemeint, aber…
und für Zugereiste und der rheinischen Mundart nicht mächtige hier Text, Übersetzung und Erläuterungen:
http://die-sinis.de/wp-content/uploads/2021/01/Oeskerche-Heimatstaedche-fein-fuer-Zugereiste.pdf
(Achtung: geringere Qualität, Handy-Aufnahme ;

Frau Tur-Tur

Dieses Leed habe ich im Herbst 2020 geschrieben: Grundlage war ein Storyboard, das sich aus einigen Büchern und vielen Gedanken des Sommers entwickelt hat. Was dann draus wurde hat mich selbst überrascht. wer mit dem Titel nichts anfangen kann: er bezieht sich selbstverständlich auf Herrn Tur-Tur aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende und seine ganz besondere Eigenschaften.

Singe, danze, schloofe

Dieses Lied entstand im Sommer 2020. Erst ein halbes Jahr später ist mir bewusst geworden, wieviel Corona darin steckt: Singen, Tanzen, Schlafen und Laufen zu können sind auf einmal keine Selbstverständlichkeiten mehr! und Freunde und Familie zu haben ist das, was das Leben erträglich macht. Ausgangspunkt des Liedes war aber das Wiederlesen der Autobiografie von Eric „Slowhand“ Clapton. Hatte mich diese beim ersten Lesen noch ganz anders gefesselt so war es jetzt eine fast morbide Faszination, die von der Schilderung dieses Lebens in Reichtum und Sucht ausging. Da war schnell klar, dass eine Begleitung im Robert Johnson-Stil passen würde und die anderen Strophen waren auch flott geschrieben. Ich hoffe, es gefällt!