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Hier könnt ihr euch meine Lieder anhören und sehen, wie ich diese spiele. Das ist natürlich kein Vergleich mit einer Live-Performance, aber macht vielleicht Lust, ein Konzert von mir zu besuchen – oder sogar zu organisieren?

Ich möchte dringend empfehlen, die Lieder mit guten Boxen oder Kopfhörer zu hören!

Ein Leed, das ich im Herbst 2020 geschrieben habe: Grundlage war ein Storyboard, das sich aus einigen Büchern und vielen Gedanken des Sommers entwickelt hat. Was dann draus wurde hat mich selbst überrascht. wer mit dem Titel nichts anfangen kann: er bezieht sich selbstverständlich auf Herrn Tur-Tur aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende und seine ganz besondere Eigenschaften.
Auch dieses Lied ist ziemlich neu, es entstand im Sommer 2020. Erst ein halbes Jahr später ist mir bewusst geworden, wieviel Corona darin steckt: Singen, Tanzen, Schlafen und Laufen zu können sind auf einmal keine Selbstverständlichkeiten mehr! und Freunde und Familie zu haben ist das, was das Leben erträglich macht. Ausgangspunkt des Liedes war aber das Wiederlesen der Autobiografie von Eric „Slowhand“ Clapton. Hatte mich diese beim ersten Lesen noch ganz anders gefesselt so war es jetzt eine fast morbide Faszination, die von der Schilderung dieses Lebens in Reichtum und Sucht ausging. Da war schnell klar, dass eine Begleitung im Robert Johnson-Stil passen würde und die anderen Strophen waren auch flott geschrieben. Ich hoffe, es gefällt!
Eine Liebeserklärung (?) an das kleine Städtchen, in dem ich aufgewachsen bin und lebe.
Wie Satire allgemein: scheinbar nicht so ernst gemeint, aber…
und für Zugereiste und der rheinischen Mundart nicht mächtige hier Text, Übersetzung und Erläuterungen:
http://die-sinis.de/wp-content/uploads/2021/01/Oeskerche-Heimatstaedche-fein-fuer-Zugereiste.pdf
(Achtung: geringere Qualität, Handy-Aufnahme ;))

Mein neues Leed.
Bitte hört euch mehr als die erste Strophe an! In dem Stück geht es um en mir wirklich sehr wichtiges Anliegen.

Es war mir wichtig, dieses Lied noch an Ostern 2021 hochzuladen. In dem ganzen Pandemie-Chaos gehen so viele andere Themen unter, und nicht nur Themen. Ich spreche in dem Lied nur einen exemplarischen Fall an, aber natürlich geht es auch um Flüchtlingslager mit unmenschlichen Zuständen – wenn Kinder bereits nichts sehnlicher wünschen als tot zu sein, dann müssen wir uns alle für unsere Tatenlosigkeit und Herzlosigkeit schämen.

Wir nennen uns „Christen“, weil wir an die Auferstehung des Jesus aus Nazareth glauben. Dieser Oster-Glaube beinhaltet zugleich den vorbehaltlosen Glauben an den Menschen Jesus mit seiner Botschaft, den wir als den Christus, den Gesalbten Gottes bezeichnen. Dieser vorbehaltlose Glaube ist eine Gewissheit, dass uns vor 2000 Jahren ein Mensch tätig vorgelebt hat, wie gutes Leben gelingen kann, was dafür die Voraussetzung ist, dass es nicht um die eigene Bequemlichkeit sondern genau die vorbehaltlose Zuwendung zu JEDEM andern Menschen geht. Nicht das Ich steht im Zentrum dieses Glaubens sondern das Wir. Das Abendland, Europa verliert den Anspruch, sich christlich nennen zu dürfen, wenn keine konsequente Orientierung an der annehmenden, friedfertigen, liebenden, Friedenschaffenden Botschaft Jesu erfolgt.

In diesem Sinne: frohe, tätige Ostern! Euer Martin